Überblick: Alles rund um das Thema Berufsunfähigkeit / Dienstunfähigkeit bei Offizieren und OA*

Überblick: Alles rund um das Thema Berufsunfähigkeit / Dienstunfähigkeit bei Offizieren und OA*

Geschrieben am 19.07.2019
von Dipl.-Kfm. Martin W. Kopf - zertifizierter Finanzplaner und Experte in Soldatenfragen mit langjähriger Berufserfahrung


Schön, dass Sie einem erfüllenden und gut bezahlten Beruf nachgehen! Doch was passiert, wenn Sie gesundheitlich derart angeschlagen sind, dass Sie für längere Zeit nicht mehr arbeiten können?

Mission:  Einkommen auch ohne Arbeitskraft - worauf Sie als Offizier und Offizieranwärter* achten müssen.

#Arbeitskraft #Dienstunfähigkeitsversicherung #Berufsunfähigkeitsversicherung #Offiziere #Sanitätsoffiziere #OA #SanOA #RechnungenwerdenauchbeiKrankheitzugestellt

 


 


Hm..., ich lese schon in meinem Studium genug - kann ich nicht schnell einfach prüfen, ob das überhaupt gerade ein "Thema" für mich ist?

Natürlich! Finden Sie in 2 Minuten heraus, ob mit Ihrer Absicherung wohl tendenziell alles passt, oder ob es dringenden Handlungsbedarf gibt - hier  geht es zum Quickcheck "Einkommenssicherung" für (Sanitäts-)Offiziere und Offizieranwärter! Ansonsten schauen Sie sich gerne unser Video an:

#schnellerklärt:Einkommenssicherung für Offz/OA an:

- wird derzeit überarbeitet -


Vorbemerkung

Wow, das ist ne Menge Holz was ihr hier alles schreibt - muss ich das wirklich alles lesen?

Das liegt bei diesem Themenkomplex in der Natur der Sache, weil

  • es  nicht nur den Soldaten, sondern auch Angehörige betrifft,
  • unterschiedliche Phasen eine entscheidende Rolle spielen (Grundausbildung, Studium, Nach Studienabschluss, vor/nach Dienstzeitende (DZE), etc.),
  • ein Unterschied besteht, ob Sie Zeitsoldat oder Berufssoldat sind bzw. werden wollen.

Wir geben Ihnen mit diesen äußerst umfassenden Beiträgen die Möglichkeit, sich selbst schon einmal in das Thema einzuarbeiten. Bitte beachten Sie: es ist keinesfalls unsere Erwartung, dass Sie alle Artikel vollständig lesen! Falls Sie die unten angesprochenen Punkte nicht verstehen können, oder ab dem dritten Beitrag einen mentalen Schwächeanfall bekommen ;-), weil Sie dieses Thema einfach nicht persönlich anspricht, sprich -  wenn Sie schlichtweg keine Lust haben:

Es ist völlig in Ordnung, jederzeit das Lesen zu beenden und direkt einen Experten zu Rate zu ziehen! Nur, bitte schieben Sie das Thema nicht auf!

Achtung! Unterscheiden Sie:

Keine hilfreichen "Experten" sind

  • FFF (Family, Friends & Fools):
    Achtung! Besonders wenn sich Laien zu diesem Thema äußern, werden regelmäßig veraltete oder schlichtweg falsche Aussagen getroffen. Wenn Sie sich erstmalig mit diesem komplexen Thema beschäftigen, werden Sie noch nicht einmal merken, wenn Ihnen jemand Quatsch erzählt. Daneben ist dieses Thema stets individuell zu betrachten - es verbietet sich jegliche Pauschalaussagen - genau das ist es, was Sie vorwiegend von FFF hören!
  • Fachleute, die in Interessenkonflikt mit Ihnen stehen, z.B. Vertreter einer einzelnen Kranken- oder Lebensversicherung oder Krankenkasse. Sie wollen Aufklärung und ein für Sie passende Lösung - der Vertreter will ausschließlich sein Produkt vermitteln, auch wenn es für Sie nicht optimal ist (häufig fehlt beiden Seiten sogar die Kenntnis, dass es so ist)
  • Fachleute ohne Soldatenexpertise

Hilfereiche Experten sind:

  • Versicherungsmakler mit Soldatenexpertise (persönlich haftend, werden vorwiegend über Provisionen bezahlt) oder
  • Versicherungsberater mit Soldatenexpertise (persönlich haftend, werden ausschließlich über Honorar bezahlt).

 


 

Inhaltsübersicht & Zusammenfassung

In diesem Überblicksbeitrag und den verlinkten Beiträgen erfahren Sie alles, was es zum Thema zu wissen gibt. Lesen Sie die Vorbemerkungen und die Zusammenfassung und je nach Interesse gerne auch die detaillierten Fachartikel.

 

Relevanz und Dringlichkeit zum Thema Berufsunfähigkeit (BU) bei  Offizieren und Offizieranwärtern

Warum sollte ich mich überhaupt und das als möglichst junger Soldat damit beschäftigen?

  • Eine Berufsunfähigkeitsversicherung dient dazu, im Falle des Verlustes der eigenen Arbeitskraft und dem damit verbundenen Einkommensverlust trotzdem die eigene Selbstbestimmtheit zu erhalten. Da Sie von Ihrer eigenen Versicherung eine Leistung beziehen, müssen Sie weder bei Ihren Eltern wieder einziehen, noch liegen Sie dem Lebenspartner oder dem Staat auf der "Tasche".
  • Bedauerlicherweise ist die Relevanz vielen jungen Soldaten nicht bewusst, da wir haben kein "natürliches" Risikoempfinden in Hinblick auf den Verlust der eigenen Arbeitskraft haben und dadurch das Risiko  völlig verzerrt bewerten. Tatsächlich ist der Verlust der Arbeitskraft ist ein existenzielles, biometrisches Risiko, welches Soldaten im besonderen Maße betrifft. Wenn eine biometrische Versicherung wie z.B. eine BU-Versicherung benötigt wird, dann kann die Empfehlung immer nur lauten: so früh wie möglich abschließen! Denn Abwarten ist teuer: jedes Jahr das Sie warten, erhöht den Gesamtbeitrag, den Sie über die Versicherungsdauer bezahlen zu müssen (Warum dies so ist - lesen Sie hier).
  • Eine Berufsunfähigkeitsversicherung / Dienstunfähigkeitsversicherung gehört zu den absoluten Pflichtversicherungen - darin sind sich auch alle Verbraucherzentralen in Deutschland einig.
  • Offiziere- und Anwärter sowie ein Großteil der Vermittler betrachten in der Regel nur die gegenwärtige Situation. Dies ist aber viel zu kurz gedacht, da sich biometrische Versicherungen dadurch auszeichnen, dass "ältere" (und das kann schon der 21 jährige OA sein) Versicherte sich nicht mehr neu versichern können und daher nicht mehr wechseln bzw. umstellen können. Daher kommt dem Thema Flexibilität eine zentrale Rolle zu. Der Hintergrund ist einfach: Ihre Absicherung muss sowohl für eine Karriere bei der Bundeswehr als auch einer zivilen Karriere funktionieren. Sie können heute noch nicht wissen, welchen Weg Sie in einigen Jahren einschlagen. Diverse Berufssoldaten haben in der Vergangenheit sogar bei der Bundeswehr wieder gekündigt und sich umentschieden.

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Wie relevant ist das Risiko eigentlich für mich als Offizier bzw. OA? Werde ich überhaupt jemals berufsunfähig?

  • Ihr Risiko für Sie persönlich ist 0 oder 100% - aber helfen solche Informationen weiter?
  • Wenn man versucht, das persönliche Risiko zu generalisieren, tut man sich schwer, denn selbst das Risiko zwischen Offizieren ist nicht vergleichbar.
  • Leider existieren zum Thema Berufsunfähigkeit von Soldaten bzw. Offz/OA keine Statistiken.  Fest steht aber: das Risiko ist für alle Erwerbstätigen äußerst relevant - so dass Verbraucherzentralen bundesweit generell bei allen Berufen zur Absicherung mahnen. Logisch also, dass Soldaten, die körperlich und psychisch mehr Belastungen aushalten müssen, sich davon noch mehr angesprochen fühlen sollten, als vergleichbare "zivile" Berufe...
  • Abgesehen von Statistiken: Können Sie es sich "leisten" berufsunfähig zu sein? Möchten Sie selbstbestimmt bleiben, im Fall der Fälle, oder wieder zu Vater und Mutter ziehen?

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Unterschiede zwischen der gesetzlichen und der privaten Absicherung von Offizieren und Offizieranwärtern bei Dienstunfähigkeit, bzw. Berufsunfähigkeit?

Wie sind Soldaten gesetzlich abgesichert, wenn sie nicht mehr ihren Dienst verrichten können?

  • Nur Berufssoldaten können sich als "abgesichert" bezeichnen.
  • Allerdings beginnen alle Offz/OA Ihre Karriere als Zeitsoldaten. Und dort kann man nicht mehr von einer echten Absicherung sprechen, schließlich können zu viele Eventualitäten zu einer Verweigerung der Zahlung führen.  Bis auf den selten Fall, dass die Schädigung der Arbeitskraft nachweislich im Dienst erfolgt ist und eben nicht auf Vorerkrankungen beruhte - hier greifen ggf. Leistungen der Wehrdienstbeschädigung (WDB) oder der Einsatzversorgung - sind die Leistungen sehr "überschaubar", nur für einen kurzen Zeitraum vorgesehen und sichern die Offz/OA damit nicht gegen die finanziellen, existenzbedrohenden Folgen eine Dienstunfähigkeit bzw. Berufsunfähigkeit ab.
  • Eine echte Absicherung kann daher nur mittels privater Versicherungsverträge erfolgen.

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Spielt die Ursache einer Dienstunfähigkeit eine Rolle, also auf welche Weise die Schädigung / Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit eingetreten ist?  (Wehrdienstbeschädigung / Einsatzunfall, Erkrankung, Freizeitunfall, etc.)

Ja - um in jedem Fall, ohne langwierige juristische Auseinandersetzungen mit dem Dienstherrn Leistungen sehr zeitnah beziehen zu können, sollte man sich privat absichern.

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Ab wann zahlt eine Versicherung im Ernstfall? Wogegen sollten sich Offz / OA absichern - gegen  Arbeits-, Dienst-, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit?

Es gibt verschiedene "Hürden" ab denen eine Versicherung eine Leistung erbringt.

  • Zu hoch ist die Stufe der "Erwerbsunfähigkeit": hier zählt die berufliche Qualifikation nicht und es besteht immer eine Verweisbarkeit auf "irgendwelche" anderen Tätigkeiten die mit dem bisherigen Beruf nichts zu tun haben. Daher empfiehlt es sich nicht, sich auf dieser Stufe abzusichern, sofern man die Möglichkeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung noch wählen kann.
  • "Berufsunfähigkeit" ist die empfehlenswerte Absicherungsstufe, hier zählt der zuletzt ausgeübte Beruf - also auch der als Offizier bzw. OA. Ist man zu weniger als 50% dazu in der Lage und prognostizieren die Ärzte das auf eine bestimmte Dauer, so fließt die Versicherungsleistung.
  • "Dienstunfähigkeit" ist die Stufe, die Soldaten als die einzig maßgebliche eingetrichtert bekommen, obwohl dies falsch ist. Für Berufssoldaten ist sie ok, weil ohne Nachteile. Für Zeitsoldaten überwiegen die Nachteile im Kleingedruckten. Zu geringe und zu kurze Absicherungshöhen, eine Nachprüfung nach BU-Kriteren, zu wenig Flexibilitäten beim Ausstieg aus der Bundeswehr, um nur einige zunennen: Zeitsoldaten sollten i.d.R. auf die sog. Dienstunfähigkeitsklausel in Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung verzichten.
  • "Arbeitsunfähigkeit" spielt für Berufssoldaten überhaupt keine, und für Zeitsoldaten als Hürde erst nach Dienstzeitende eine Rolle. Dann aber um so mehr: die Wahrscheinlichkeit, dass Sie für längere und häufigere Intervalle nicht arbeiten können und krank geschrieben sind, ist hoch! Eine Absicherung gegen Arbeitsunfähigkeit gehört daher zu den absoluten "Must Haves".

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Um welche Themen muss ich mich rechtzeitig kümmern, wenn ich in jedem Fall auch ohne meine Arbeitskraft ein Einkommen beziehen möchte?

  • In Ihrer Anwartschaftsversicherung muss entweder der Krankentagegeldbaustein schon enthalten sein, oder Ihre Krankenversicherung muss Ihnen die Möglichkeit zu Hinzunahme ebendiesen Bausteins zum Dienstzeitende ermöglichen - und zwar ohne erneute Gesundheitsprüfung. Nur so ist sichergestellt, dass Sie bei Arbeitsunfähigkeit, nach dem Ende der Lohnfortzahlungen des neuen Arbeitgebers, weiterhin Geld bekommen, nämlich von Ihrer Versicherung.
  • Sie benötigen einen Berufsunfähigkeitsversicherung, sie zahlt bei einer Berufsunfähigkeit die vereinbarte Leistung. Da diese Leistung sowohl in der Dauer als auch in der Höhe (natürlich) begrenzt ist, kann daraus niemals ausreichen Altersrentenansprüche erworben werden. Damit droht ohne einen weiteren Baustein die Altersarmut.
  • Die Lösung ist eine sog. Beitragsbefreiung zu einer Rentenversicherung, im besten Fall mit einer 10%igen Dynamik im BU-Fall. Dann zahlt der Versicherer nämlich nicht nur Ihre BU-Rente monatlich, sondern übernimmt für Sie Ihre Sparraten in die Rentenversicherung, und erhöht diese jedes Jahr um 10% vom Vorjahresbetrag. Damit wird die Altersarmut abgewendet.

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Auf der Suche nach der optimalen Absicherung

Ich habe Vorerkrankungen - habe ich noch Chancen auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

  • Vorerkrankungen sind das zentrale "Problem", wenn es darum geht, sich überhaupt abzusichern. Viele Offz/OA meinen,  dafür später auch noch Zeit zu haben und dass dann die Versicherer bildlich gesprochen "Schlange stehen". Tatsächlich reichen kleine und wenige "Wehwehchen" und erst verschwindet der Traum von der "optimalen" BU-Versicherung, und vielleicht sogar der Traum von "überhaupt" einer.
  • Das Problem kriegt man am besten durch sogenannte Risikovoranfrage in den Griff: unverbindliche Anfragen und Antworten. Auf dieser Basis lässt sich dann gut einordnen bei welchem Versicherer man noch realistische Chancen hat und zu welchen Konditionen. Je nach Schweregrad der Diagnose bzw. nach (höchstunterschiedlicher!) Auffassung der Versicherer kann alles möglich sein: Annahme zu Normalbedingungen, Risikozuschlag, Leistungsausschluss oder Ablehnung des Versicherungsantrages.
  • Ansonsten gibt es befristete BU-Aktionen bei manchen Versicherern, die dann nur "mit einem Auge" Ihren Antrag prüfen.
  • Also ja: grundsätzlich haben Sie natürlich noch Chancen, wenn Sie dieses möglichst frühzeitig ergreifen!

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Welche Besonderheiten sind bei einer BU-Versicherung zu beachten?

  • Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie beide "Halbzeiten" absichern - Ihr geplantes Erwerbsleben und Ihren geplanten Ruhestand. Eine "gute" Halbzeit allein hat noch niemandem etwas gebracht.
  • Wie bei jedem Versicherten ist irgendwann der point-of-no-return erreicht, was die eigene Versicherbarkeit angeht: ab dann werden Versicherungsanträge abglehnt, weil Sie "gesundheitlich zu vorbelastet sind". Das bedeutet größte Bedeutung hat die Flexibilität Ihres BU-Vertrages: kann er beispielsweise später ohne erneute Risikoprüfung erhöht werden?
  • Daneben spielt natürlich die Qualität der Versicherung eine Rolle. Anders als bei haptischen Dingen, sind die relevanten Qualitätsmerkmale von Laien leider weder überprüfbar, noch ist es klar, welche nun wirklich relevant und welche nur netter Marketing-Gimik sind. Daher sollten Sie sich Hilfe von Experten holen und natürlich auch die Analysen unabhängige Prüfinstitute zu Rate ziehen.
  • Achten Sie nach den Flexibilitäts- und Qualitätsaspekten dann auf das Preis-Leistungs-Verhältnis der Versicherungen - hier existieren mitunter 100% Beitragsunterschied für vergleichbare Leistungen! Machen Sie aber nie den Fehler und suchen sich die günstigste Option heraus.
  • Wer ehrbares Verhalten bei der Versicherung später im Leistungsfall erwartet, sollte das auch selbst bei der Beantragung an den Tag legen! Machen Sie alle Angaben nach besten Wissen und Gewissen. Sonst steht Ihr Versicherungsschutz auf dem Spiel.

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Welche Konzepte gibt es bei BU-Versicherung und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Sie können wählen:

  • 'BU only' - die selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung bietet für Minimalisten im BU-Fall nur eine monatliche Rentenleistung. Falls Sie bis Versicherungsende nie berufsunfähig waren, dann sind die reinen Risikobeiträge für die Absicherung bei dem Versicherer verwendet worden - es erfolgt kein Rückfluss an Sie.  Mit dieser Lösung bleibt die zweite Halbzeit problematisch: Sie werden bei einem langjährigen BU-Fall mit hoher Wahrscheinlichkeit in die Altersarmut abrutschen.
  • 'BU clever' - die Kombination aus Berufsunfähigkeitzusatzversicherung mit einem Sparvertrag bietet Hilfe in beiden Halbzeiten: im BU-Fall erfolgt sowohl im geplanten Erwerbsleben eine monatliche Zahlung, als auch im geplanten Ruhestand. Die zweite Halbzeit wird zum "Selbstläufer" indem der Versicherer im BU-Fall das Weiterbesparen Ihres Sparvertrages übernimmt. So wird die drohende Altersarmut im BU-Fall wirsam abgewendet.
  • Es gibt unzählige Varianten - am besten lassen Sie sich dazu beraten.

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Ich habe gehört, dass einzig der 'Rahmenvertrag der Bundeswehr' bei Kriegseinsätzen leistet, daher wurde er allen Soldaten in der Grundausbildung empfohlen - ist diese Lösung für alle Offz/OA optimal?

Das ist nicht zutreffend. Der Rahmenvertrag der Bundeswehr ist nur dann die optimale Lösung, wenn Soldaten (wie z.B. Kampfschwimmer, Jetpiloten oder KSK-Kräfte) überhaupt keine Absicherung durch eine private Versicherung bekommen können. Gerade für Offz/OA bietet der Versicherungsmarkt genügend Alternativen die besser geeignet sind.

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Genügt eine BU-Versicherung pro Familie oder sollte ich an alle Angehörigen denken?

Nein, es sollten grundsätzlich beide Ehegatten abgesichert sein. Häufig wird irgendwann mit beiden Einkommen fest geplant (z.B. für die Immobilienfinanzierung) und daneben ist es auch im Trennungsfall wichtig, dass beide "auf eigenen Beinen stehen" können.

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Ich möchte mich gerne gegen dieses Risiko absichern, aber die Beiträge schrecken mich ab; was kann man tun?

Es gibt viele Möglichkeiten. Am gängigsten ist ein verminderter Anfangsbeitrag - bei dem in den ersten 1-4 Vertragsjahren trotz voller Absicherung nur ein bestimmter Prozentsatz verlangt wird, nach dieser verminderten Phase, erhöhen sich die Beiträge dann. Alle weiteren beitragssenkenden Methoden sollten nur sehr moderat und am besten nach Absprache mit Experten gewählt werden.

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Checkup der bestehenden BU-Versicherung

Ich werde nun Berufssoldat - was muss ich ändern?

Grundsätzlich nein. Es kann natürlich geprüft werden, ob die Hinzunahme einer Dienstunfähigkeitsklausel in die BU-Absicherung möglich und sinnvoll ist. Anders als bei Zeitsoldaten, hat die DU-Klausel für Berufssoldaten keine Nachteile.

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Ich verlasse die Bundeswehr in Kürze, an was muss ich denken?

Die Absicherung muss an die neue Situation angepasst werden.

  • Die Absicherung muss hinsichtlich der Höhe angepasst werden; je nach Vertrag bestehen anlassbezogene Erhöhungsoptionen ohne Gesundheitsprüfung.
  • Durch den Wechsel der Berufsgruppe können sich Beitragsvorteile ergeben.
  • Versicherte im Rahmenvertrag der Bundeswehr können den Vertrag zu einem der Konsortialpartner umstellen.

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Warum sollte ich mich regelmäßig mit meiner BU-Versicherung beschäftigen?

  • Ihr Bedarf verändert sich fortlaufend über veränderte Einkommen, Ausgaben, Lebenssituationen (Kinder, Finanzierung der Immobilie)
  • Die Nutzung der Ausbaumöglichkeiten der BU-Versicherung ohne Gesundheitsprüfung ist immer an Fristen gebunden. Diese sollten nicht verpasst werden.
  • In manchen Versicherungen ist durch die Umstellung der Berufsgruppe nach Versetzung in verwaltende Truppenteile eine Beitragsersparnis möglich.

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Kontakt mit Experten

können Sie hier aufnehmen.

Unterstützung erhalten Sie bei diesem Thema von unserem Kooperationspartner MLP Soldatenberatung.

 


 


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