Fallbeispiel Dienstunfähigkeit (San)OA

Fallbeispiel Dienstunfähigkeit (San)OA

Geschrieben am 06.04.2019
von Redaktion OFFIZIER.INFO


Die Situation

Franziska ist irritiert über das Verhalten des Rahmenvertragsbeauftragen und angeblicher „Spezialisten“ auf die sie während ihrer Grundausbildung in Feldkirchen traf. „Das wirkte auf mich wie eine reine Verkaufs-Show und auf dieser Basis hatte ich einfach keine Lust, mich mit dem Thema weiter zu beschäftigen. Auch die von einigen Kameraden empfohlenen sogenannten Soldatenberater wollten nur, dass ich schnell eine Versicherung abschließe. Mit Beratung hatte das überhaupt nichts zu tun, sondern mit stumpfen Verkauf. Daher hab ich das Thema erstmal für mich geschoben.“ Erst nach Approbation nahm sie sich wieder der Thematik an.


Das Problem

Franziska muss aufgrund Ihres nun fortgeschrittenen Alters zum einen grundsätzlich höhere Beiträge und zum anderen aufgrund einiger Vorerkrankungen sogar noch Risikozuschläge zahlen. Daher wird ihr die steuerlich dauerhaft geförderte Absicherungsvariante zu teuer, die sie eigentlich gern gewählt hätte und sie entscheidet sich für die ungeförderte Variante, die gegen Ende der Bundeswehrzeit, zu keinen weiteren Steuerrückflüssen führt.


Die Konsequenz

Über ihr ganzes Leben gerechnet wird Franziska daher viele tausend Euro mehr für die Absicherung des Risikos zahlen müssen, als wenn Sie von Beginn an als Rekrutin auf die steuerlich geförderte Variante gesetzt hätte.