Fallbeispiel: Berufliche Haftung als SanOffz (Zahn)Arzt

Fallbeispiel: Berufliche Haftung als SanOffz (Zahn)Arzt

Geschrieben am 27.03.2019
von Redaktion OFFIZIER.INFO


Die Situation

Thomas ist Oberfeldarzt und Chirurg am Bundeswehrkrankenhaus. Dort hat er unter anderem auch Verantwortung für Ines, die als Leutnant SanOA gerade dort ein Tertial ableistet. Bei einer OP kommt aufgrund eines Fehlers von Ines, den Thomas nicht bemerkt und korrigiert hat, zu einer medizinischer Komplikation, infolgedessen ein ziviler Patient Schaden nimmt.


Das Problem

Thomas und Ines hatten keine Berufshaftpflicht, weil Sie der Meinung waren, es bestünde kein Haftungsrisiko.


Die Konsequenz

Beide werden vom Anwalt des Patienten auch persönlich in Anspruch genommen. Die Schadenssumme beträgt 75.000 Euro für die Anwalts- und Gerichtskosten und 350.000 Euro Schadensersatz.

Hinweis: Pharmazeuten, Lebensmittelchemiker und sonstige Truppenoffiziere haben kein berufliches Haftungsrisiko, bzw. volle Deckung über die Diensthaftpflichtversicherung.

 



*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir die männliche Form einheitlich für beide Geschlechter.

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